Kandidat für den Stadtrat von Bern

24. November 2024

Ich ergreife Partei für die Förderung einer diskriminierungsfreien und inklusiven Gesellschaft. Daher setze ich mich für ein sozialeres Bern ein.

Postkarten zu meiner Kandidatur für die Stadtratswahlen stehen Ihnen zur Verfügung. Wenn Sie eine erhalten möchten, können Sie sie bei mir bestellen.

Als gehörloser Kandidat mit Wähler:innen telefonieren? Das geht – und wie! Ich setze mich für Gleichstellung und eine inklusive Gesellschaft ein und zeige im Video, wie ich als gehörlose Person Mitglieder und Wählertelefonisch für den Wahlkampf mobilisiere.

Die SP freut sich sehr, Christian als Mitglied und Kandidaten in ihrem Team zu haben!

Damit Christian vollumfänglich am Wahlkampf teilnehmen kann, ist er bei Veranstaltungen auf Gebärdensprachdolmetschung angewiesen. Diese Übersetzung ist teuer. Die SP Stadt Bern und die SP Bern-Nord übernehmen einen Teil dieser Kosten. Damit Christian jedoch auch an Apéros und Standaktionen teilnehmen kann, sammeln wir Spenden – für einen inklusiven Wahlkampf.

Unter www.spbern.ch/spenden oder über den Link zur Spende auf meiner Webseite kannst du Christian unterstützen! Bitte gib bei deiner Spende im Kommentarfeld den Vermerk „Inklusion“ an. Vielen Dank!

Gemeinsam ergreifen wir Partei für mehr Inklusion und Chancengleichheit. Ergreifst du Partei mit uns? Am 24. November SP wählen!

Vereinen wir uns, um STOP zur Diskriminierung zu sagen

Ihr Unterstützungsschreiben zeigt mir, dass mein Kampf wichtig ist und mit der nötigen Entschlossenheit und Motivation geführt werden muss. Gemeinsam werden wir beweisen, dass die Schweiz inklusiver und offener sein kann.

Vielen Dank für Ihre Spende, die dazu beiträgt, Gebärdensprachdolmetscher während meiner Kampagne zu finanzieren oder die Kosten meiner Kandidatur zu unterstützen.

Porträt

Ich bin am 2. April 1977 geboren und in der Westschweiz aufgewachsen, zuerst in Lausanne, dann in Marly und Fribourg. Nach der Matura am Kollegium Heilig Kreuz in Fribourg habe ich an der Philosophischen Fakultät der Universität Fribourg studiert und ein universitäres Lizentiat erworben. An der Hochschule für Wirtschaft in Fribourg habe ich eine Weiterbildung in Kommunikationsmanagement absolviert.

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich unter anderem in der öffentlichen Verwaltung als wissenschaftlicher Mitarbeiter, in Behindertenorganisationen als Verantwortlicher im Bereich Kommunikation und politische Angelegenheiten sowie im öffentlichen Dienst gearbeitet.

Heute wohne ich in Bern, in meiner Freizeit gehe ich gerne in den Bergen wandern, bade in der Aare und geniesse die Gastronomie. Das kulturelle Leben mit seinen vielfältigen Veranstaltungen liegt mir sehr am Herzen.

Ich erinnere noch einmal daran, dass 20 % der Schweizer Bevölkerung mit einer Behinderung lebt. Zurzeit gibt es im Bundesparlament nur einen Nationalrat mit einer Behinderung, also weniger als 1 %. Dies ist eine Unterrepräsentation. Um eine Vertretung von 20 % zu erreichen, müssten 40 Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Behinderung in den Nationalrat und 9 in den Ständerat gewählt werden. Aus diesem Grund kandidiere ich für den Nationalrat.

Mein Erfahrungsbericht bezieht sich, wie der anderer Menschen mit Behinderungen, auf die Diskriminierungen, denen ich ausgesetzt war. Zum Lesen ist hier ein folgenden Link :

Die Eltern behinderter Kinder, von der Geburt bis zum Erwachsenenalter, melden sich selten zu Wort. Für mich ist es wichtig, dass nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch ihre Eltern das Tabu brechen, das Diskriminierung umgibt. Diese Eltern sollen nicht vergessen werden, weil sie ihr Kind ein Leben lang liebevoll begleitet haben.

Ich habe meine Eltern ermutigt, über die Diskriminierung zu berichten, der ich seit meiner Geburt ausgesetzt war. Ihr Bericht ist unter folgendem Link abrufbar:

Warum kandidiere ich?

Jede fünfte Person in der Schweiz lebt mit einer Behinderung, das sind rund 20 % der Bevölkerung. Dies entspricht 1,8 Millionen Menschen mit Behinderungen in der Schweiz.

Die aktuelle Situation der Schweizer Politik für Menschen mit Behinderungen gehört in Bezug auf Zugänglichkeit und Inklusion bei Weitem nicht zur Weltspitze. Sie ist leider sehr rückständig. Viele Barrieren, von denen Menschen mit Behinderungen betroffen sind, bestehen immer noch in allen Bereichen; wie dem Arbeitsmarkt, dem Zugang zur Gesundheitsversorgung, der Mobilität etc. Aus institutioneller und politischer Sicht beschleunigen sich die Fortschritte bei der Gesetzgebung zur Beseitigung von Barrieren. Aus meiner Sicht als gehörlose Person gibt es zu wenig Fortschritte in Bezug auf die Barrierefreiheit. Eine grosse Anzahl von Menschen mit Behinderungen wird zurückgelassen.

Meine grosse Herausforderung wird es sein, für die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung nicht nur von Menschen mit Behinderungen, sondern auch von Frauen, LGBTIQ, Minderheiten, gefährdeten Personen und anderen marginalisierten Bevölkerungsgruppen zu kämpfen. Da die Bundesverfassung Diskriminierung verbietet, müssen wir konkret und sofort handeln. Die Zeit ist reif für uns, für Sie und für alle anderen!

Themen meines politischen Engagements

DANKE

Ich bin allen sehr dankbar, die mich während meines Wahlkampfs bei der Suche nach Spenden zur Finanzierung von Gebärdensprachdolmetschern für die Nationalratswahlen unterstützt haben.

Innerhalb von 45 Tagen und dank Ihrer Hilfe erreichte die Gesamtsumme der Spenden 14’370.- Franken.

Ihr Zeichen der Unterstützung zeigt mir, dass mein Kampf sinnvoll ist und dass er es verdient, mit der nötigen Entschlossenheit und Motivation geführt zu werden. Gemeinsam werden wir zeigen, dass die Schweiz inklusiver und offener sein kann.